30er Jahre Frisuren

Das Bild der Frisuren der Herren wurden, wie bereits im "goldenen Jahrzehnt" zuvor, von der Verwendung der Pomade geprägt. Kaum ein Mann, der nicht etwas auf sich hielt benutzte nicht die kleisterähnliche Substanz. Selbst Prominente wie Schauspieler oder Boxer warben für die Pomade, die aus jeder noch so verschnittenen Frisur einen "anständigen Haarschnitt" zauberte. Darüber hinaus gehörte das Barttragen bei Politikern, Schauspielern und dem normalen Arbeiter zum "guten Ton".

30er Jahre Frisuren

Die Haare der Damen in den 30er Jahren wurden, nach dem 20er- Bubikopf (siehe auch 20er Frisuren), wieder länger und damit weiblicher. ab 1935 kam die so genannte Olympiarolle in Mode. Diese wurde tief im Nacken nach oben eingeschlagen und festgesteckt, so dass eine klare Kontur entstand. Zudem kam mit der immer rascher wachsenden Filmindustrie auch der Pagenkopf bei der jungen Genration, die ihren Leinwandidolen nacheifern wollte, in Mode. Die Entwicklung technischer Hilfsmittel wie z.B. von Trockenhauben erleichtertem den Friseur zudem das Handwerk.

Die nun wieder länger getragenen Haare wurden nun gerne in der Stirn mädchenhaft in Locken getragen und im Nacken zusammen gedreht festgesteckt. Die aus den 20er Jahren so beliebte Wasserwelle blieb jedoch auch bei länger getragenen Haaren "en voque" und gab den Damen insbesondere am Abend ein leicht mondänes Aussehen, welches an den Glanz vergangener Tage erinnerte.