40er Jahre Frisuren

Die Herren trugen ihr Haar nach dem Ende des 2. Weltkriegs kurz und akkurat geschnitten, zum Teil nach hinten gekämmt, aber nicht mehr so streng wie in den 30er Jahren. Pomade wurde nur noch selten verwandt.

40er Jahre Frisuren

Zu Beginn der 1940er Jahre trugen die Damen ihre schulterlangen Haare in sanft schwingenden Locken, die seitlich über dem Ohr festgesteckt wurden, so dass die Ohren frei waren und das offenen Haar in den Nacken fiel- so trug es z.B. Vivien Leigh in dem Hollywood- Epos "Vom Winde verweht verweht". Auch noch nach Ende des Krieges erfreute sich diese Frisur größter Beliebtheit.

Während der Kriegsjahre war zudem die "Entwarnungsfrisur" in Mode. Diesen eigentümlichen Namen verdankte die Frisur dem Ausruf "Alles nach oben", der nach Beendigung der Luftangriffe im Luftschutzbunker ausgerufen wurde. Bei dieser recht simplen Damenfrisur wurden sämtliche Haare hochgebunden, was heutzutage umgangssprachlich als "Asipalme" bezeichnet wird.

Neben diesen Frisurmoden war jede Art von Zopfmustern während der Kriegsjahre sehr beliebt. Diese waren praktisch, wenn Arbeitseinsätze zu verrichten waren und hatten dennoch einen modischen Anschein. Um die Haarsträhnen aus dem Gesicht zu halten wurden auch häufig Kopftücher oder Netze verwandt, damit das Haar nicht störend in das Gesicht fallen konnte.

In der Nachkriegszeit trug "frau" das Haar schulterlang und in sanft schwingenden Wellen bzw. Locken. Dauerwellen waren damals besonders beliebt, da ein tägliches, aufwendiges Eindrehen der Haare nicht notwendig war.