60er Jahre Frisuren

In den 1960er Jahren fand zudem ein besonderer Umbruch im Bereich der Männerfrisuren statt. Die langsam beginnende Hippie- Bewegung sorgte dafür, dass auch Männer lange Haare zu Bärten trugen und damit ein vorher nie da gewesenes Statement setzten. In keinem Jahrzehnt zuvor waren die Herren- Frisuren derart vom Kurzhaarschnitt abgewichen. Als "Trendsetter" galten zudem auch die Pilzköpfe der "Beatles" oder die etwas weniger geordneten Frisuren der wilderen "Rolling Stones".

60er Jahre Frisuren

Zu Beginn der 1960er Jahre erinnerten die Frisuren der modebewussten Damen eher an aufgetürmte Bienenstöcke, aus diesem Grund wurden sie auch als "Beehive/ Bouffant oder B52-Frisur" bezeichnet, was soviel wie "aufgebauscht" bedeutet. Populär wurde die extravagante Haarkreation durch die englische Sängerin Dusty Springfield, der die Frisur ein markantes Äußeres verlieh.

Farah Diba, die Gemahlin des Schahs von Persien, hatte ebenfalls eine Vorliebe für Turmfrisuren, die allerdings wesentlich "gemäßigter" ausfielen als der US- amerikanische "Bienenstock". Zudem trug Farah Dibah die Frisur mit einem Mittelscheitel, der bis dato eher unbeliebt war. Mit den Bildern der Schahbanu, die um die Welt gingen, erzielte der Mittelscheitel eine zuvor unbekannte Beliebtheit.

Darüber hinaus prägte auch Marilyn Monroe weiterhin die Haartrends der 60er Jahre. Platinblonde, verführerische Haare, die kinnlang und leicht gewellt getragen wurden häufig getragen, um dem US- amerikanischen Vorbild nacheifern zu können. Junge Mädchen, die sich der "Flower- Power"- Bewegung verschrieben hatten, trugen glattes, langes Haar, welches ebenfalls im Mittelscheitel getragen wurde.